Inhaltliche Schwerpunkte der Weiterbildung

Der Nachqualifizierung liegt ein inklusiver, ganzheitlicher Arbeits- und Denkansatz zugrunde. Heilpädagogische Handlungskonzepte werden dabei als ressourcenorientiert verstanden und zielen auf die gleichberechtigte Teilhabe eines jeden Menschen in seinem jeweiligen psychosozialen Bezugsfeld ab. Dieser Handlungsansatz bezieht demnach stets auch das soziale System und Umfeld mit ein. Als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren nehmen die heilpädagogisch qualifizierten Fachkräfte daher eine bedeutende Rolle im interdisziplinären Team sowie in der Zusammenarbeit mit den Sorgeberechtigten ein.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Grundzüge der UN-Kinderrechtskonvention
  • Frühkindliche Entwicklung und familiäre Sozialisation, fördernde und hemmende Entwicklungsbedingungen
  • Besonderheiten im Umgang mit Kindern unter drei Jahren in inklusiven Einrichtungen
  • Bindungstheorien
  • Grundlagen und Arbeitskonzepte der interdisziplinären Frühförderung
  • Diagnostik sowie interdisziplinäre Förder- und Behandlungsplanung
  • Förderung und Therapie – exemplarisches Erstellen von interdisziplinären Förder-  und Behandlungsplänen sowie Entwicklungsberichten
  • Selbstverständnis, Rollenanforderungen und Kommunikation von pädagogischen Fachkräften in der inklusiven Arbeit
  • Zusammenarbeit mit Eltern als Element heilpädagogischer Entwicklungsbegleitung