Erfahrungsberichte aus den verschiedenen Ländern

Graz/Österreich (2018)

Wenn du Lust auf eine wunderschöne Altstadt, abenteuerliche Wanderungen (zumindest für Nordlichter), mediterranen Flair und zünftige Speisen hast, dann ist Graz genau das Richtige für dich.

Nicht nur auf Grund dieser Erlebnisse, sondern vor allem wegen der offenen und herzlichen Art der Grazer, haben wir uns in den drei Monaten in Österreich sehr wohl und willkommen gefühlt.  
Graz bietet nicht nur selbst viel zu sehen und zu erleben, sondern ist gleichzeitig auch ein super Ausgangspunkt für Kurztrips nach Budapest, Wien, Salzburg, Bratislava oder auch an den Wörthersee.
Wenn wir nicht gerade in Österreich und Umgebung unterwegs waren, haben wir unsere Zeit mit einem Picknick aufm Schlossberg, einer Fahrradtour entlang der wunderschönen Mur oder einer Wanderung auf den Schöckl – dem Grazer Hausberg- mit anschließender Jause am Gipfelkreuz und Seilbahnfahrt ins Tal verbracht.  
Sowohl in Krippe, Kindergarten als auch im Hort hatten wir die Möglichkeit, eigene Angebote und Projekte gemeinsam mit den Kindern durchzuführen. Zudem konnten wir unseren pädagogischen Blickwinkel zusätzlich erweitern, durch den Besuch der pädagogischen Schule in Graz, durch die Teilnahme an Fortbildungen und durch die Hospitation im heilpädagogischem Hort.  
Du siehst, das Praktikum in Graz bietet dir zahlreiche Möglichkeiten dich pädagogisch und persönlich weiterzuentwickeln.


Kerava/Finnland (2018)

Durch unseren WPU-Kurs “Interkulturelles Lernen“ hatten wir die Möglichkeit von März bis einschließlich Mai 2018 ein dreimonatiges Praktikum in Kerava, Finnland zu machen. Bei -20°C und strahlendem Sonnenschein sind wir in Finnland angekommen und kurz nach unserer Ankunft begann unser Praktikum.

Wir waren in der Kunst- Kindertagesstätte Konsti, die ihren Schwerpunkt auf kreatives Gestalten, Musik und Tanz legt. Es kamen einmal pro Woche verschiedene externe Fachkräfte in die Kita, um die Kinder an die unterschiedlichen Kunstformen heranzuführen. Wir wurden schnell in die Konsti-Familie aufgenommen und als Mitglied des Teams akzeptiert. Mit Fragen oder Anliegen konnten wir jederzeit zu unseren Anleiterinnen oder Kollegen gehen.

Es gab nicht nur sprachliche Schwierigkeiten zwischen uns und den Kindern, sondern auch mit den Kollegen, aber mit einer Mischung aus Englisch, Finnisch und vollem Körpereinsatz gelang die Kommunikation doch ziemlich gut – denn die finnische Sprache mit all ihren Besonderheiten erlernt man nicht in ein paar Monaten…oder Jahren. ;-)

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase übernahmen wir verschiedene Aufgaben im Kita-Alltag und konnten schnell selbständig arbeiten.

Während unseres Praktikums hatten wir auch Gelegenheiten, um das Land und die Kultur kennenzulernen. Besuchte Orte waren zum Beispiel Helsinki (sehr gute Bahnverbindung zwischen Kerava und Helsinki), Porvoo und Rovaniemi (inklusive eines Besuches beim Weihnachtsmann).

Trotz einiger Herausforderungen, wie zum Beispiel die Sprache, die wir meistern mussten, haben wir viele tolle Erfahrungen sammeln und mitnehmen können. In vielen Situationen sind wir über uns hinausgewachsen und konnten viel für unsere persönlichen und fachlichen Kompetenzen lernen.

Finnland, mit seiner putzigen Geheimsprache ist absolut für jeden zu empfehlen, der etwas Neues erleben möchte und über sich hinauswachsen möchte.


Riga/Lettland (2018)

Im Frühjahr 2018 haben wir (6 aufgeregte Schüler*innen) uns am Hamburger Flughafen getroffen, um das Abenteuer Riga zu beginnen.
Wir wurden dort sehr herzlich empfangen, und in unsere neue Unterkunft gebracht.
Die ersten zwei Wochen verbrachten wir mit einem Sprachkurs und Exkursionen quer durch Riga.
Einen Tag lang fuhren wir in einem kleinen bezaubernd schäbigen Bus durch die Stadt und sahen uns verschiedene pädagogische Einrichtungen an, um uns einen Praktikumsplatz auszusuchen.
Letztendlich haben wir uns für eine deutsche Grundschule, einen evangelischen Kindergarten, eine offene Nachmittagsbetreuung und eine kleine familiäre Krippe entschieden.
Mit dem Beginn unseres Praktikums konnten wir dann einerseits zum ersten mal die Erfahrung eines Vollzeitjobs in einer pädagogischen Einrichtung machen und andererseits das Leben in Lettland und vor allem Riga auf eigene Faust erkunden.
Da unsere erste Unterkunft ziemlich weit außerhalb lag, haben wir uns zu einem Umzug in die Stadtmitte entschieden, den wir nicht bereut haben. Fast überall zu Fuß hinkommen zu können war eine gute Möglichkeit das wunderschöne Riga noch besser kennen zu lernen.
In den folgenden Wochen und Monaten lernten wir Land, Umland, große und kleine Menschen kennen, paukten Vokabeln wie zum Beispiel ‚Ka iet?‘ - ‚wie gehts?‘, gingen shoppen, saßen am Fluss, gingen Abends was trinken oder tanzen und genossen unsere Auszeit vom Alltag in Hamburg.
Lettland bezaubert durch Wälder, Burgen, das Meer (nicht weit von Riga!) und verdammt günstige Zugtickets.
Heute sitzen wir wieder zusammen, erinnern uns an die schöne Zeit, und Leute, wir können euch eins sagen: ‚Tut es!’


Barcelona/Spanien (2018)

Barcelona - Eine wunderschöne alte Stadt mit kulturellen Höhepunkten, die das Herz berühren, u.a. der Feiertag Sant Jordi, die Wasserlichtspiele am Plaza Espanya, die Ostermesse in der Sagrada Familia und noch weitere schöne Dinge.

Wir waren an der Deutschen Schule Barcelona, einer privaten Kindertageseinrichtung. Im Rahmen unseres Auslandpraktikums wurde uns von der Praxiseinrichtung viel Freiraum, Vertrauen und Wertschätzung entgegengebracht. Wir konnten dadurch zum ersten Mal eigene Projekte und pädagogische Angebote eigenständig durchführen.

Privat haben wir vier beschlossen, zusammen eine WG in Barcelona für die Zeit zu gründen. Zusammen kochen, gemeinsame Spieleabende und Ausflüge gehörten zu unserem Tagesprogramm. Im ständigen Austausch haben wir gemeinsam uns die spanische Kultur erschlossen und neue Eindrücke über familiären Zusammenhalt und kulturellen Sitten gewonnen. Trotz einzelner Missverständnisse in unserer Gruppe, haben wir zusammengehalten und sind daran persönlich gewachsen.

Zu den Herausforderungen gehörten das Kennenlernen einer fremden Kultur und neuer kulturellen Sitten, die wir vorher nicht kannten. Nach einer kurzen Zeit haben wir uns dem schnell angenommen und haben die Werte, wie Nächstenliebe, Geborgenheit und Zusammenhalt in unserer pädagogischen Arbeit und auch in unserem Privatleben einfließen lassen.

Wir würden diese Erfahrung immer wieder neu machen, weil man sich selber persönlich und beruflich mit neuen Perspektiven und Möglichkeiten kennenlernt, sich weiterbildet und wahrnimmt als Teil eines ganz großen Ganzen. Drei Monate in einer fremden Stadt zu leben, können wir nur empfehlen. Traut Euch was und erlebt Euch neu.

Te deseamos un buen viaje J 


Kerava/ Finnland (2016)

Während unseres Auslandsaufenthalts im finnischen Kerava haben wir in zwei verschiedenen Einrichtungen gearbeitet: Dies waren eine deutsch-finnische Kita namens „Spielhaus“, in welcher der Schwerpunkt auf der deutschen Sprache sowie der deutschen und finnischen Kultur liegt. Bei der zweiten Einrichtung handelte es sich um die Kunst-Kita „Konsti“, welche den Schwerpunkt auf Kunst, Musik, und Tanz gelegt hat.
Trotz der verschiedenen Themen ähneln sich die Einrichtungen darin, dass sie sehr strukturiert, organisiert und vielfältig arbeiten, und auf die Kinder individuell eingehen. Außerdem legen beide sehr viel Wert darauf, die wunderschöne Natur Finnlands in den Alltag mit einzubringen.
Durch die hilfsbereite, liebe- und verständnisvolle Art unserer Anleiter und Kollegen wurden wir direkt in das Team integriert und in die „Spielhaus- und Konsti-Familie“ aufgenommen.
Durch „Spitzen-Anleitung“ haben wir in den 4 Monaten deutlich an Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit, Organisationsfähigkeit, Teamarbeit und Kreativität gewonnen!

Abgesehen von diesen 2 tollen Einrichtungen haben wir auch außerhalb unseres Praktikums sehr viel erleben dürfen: Unsere Aktivitäten reichten von aufregenden Schiffsreisen nach Stockholm, Tallin und St.Petersburg über wunderschöne Husky-Schlittenfahrten, bis hin zu einem Besuch beim Weihnachtsmann und seinen helfenden Elfen! Außerdem haben wir das unglaubliche Naturspektakel der Polarlichter direkt von unserer Wohnung aus sehen können - selbst von den Einheimischen wird dies nur sehr selten beobachtet!

Finnland ist öde und langweilig? – Falsch !
...ob wir Finnland empfehlen würden? – Definitiv !

Polarlichter
Husky-Schlittenfahrten
Begegnung mit dem Weihnachtsmann

Riga/Lettland (2016)

Hey, wir sind Vivian, Lisa, Nils und Marcel und haben ein Auslandspraktikum während der Erzieherausbildung der FSP1 im 4. Semester gemacht. Gemeinsam sind wir nach Lettland, Riga, gereist. Dort wohnten wir gemeinsam in einer 5-Zimmer-Wohnung.

Es gab unterschiedliche Arbeitsbereiche für uns, in denen wir tätig sein konnten. Wir konnten z.B. im Kindergarten, in der Vorschule oder im Jugendbereich arbeiten. Der wohl größte Arbeitsbereich war der Schülerpalast. Dies ist eine Freizeiteinrichtung, in welcher Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten wird, 65 unterschiedliche Kurse wie z.B. Floristik, Keramik, Karate, Volkstanz, Tanz, Musikkurse, Sprachkurse (Deutsch, Englisch) usw. zu besuchen. Im Schülerpalast gibt es auch eine Vorschule für Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren sowie ein historisches Museum. Hier lernen die Kinder das damalige Schulsystem, ein Teil der lateinischen Sprache, das damalige Verhalten der Lehrer und Schüler sowie die Geschichte ihres Landes kennen.

Eine große Herausforderung bei unserem Auslandspraktikum war das Erlernen der Sprache, da die lettische Sprache sich als sehr komplex erwies. Hinzu kam, dass viele Menschen in Riga russisch und nicht lettisch sprechen. Für uns war es teilweise sehr schwer zu erkennen, ob russisch oder lettisch gesprochen wurde.

Während des Auslandspraktikums haben wir neue persönliche Kompetenzen erworben, wie z.B. Selbstständiges Handeln, Umgang mit fremden Situationen, Flexibilität, Geduld und noch viele mehr. Außerdem haben wir neue pädagogische Eindrücke gewinnen können, welche wir mit nach Deutschland genommen haben, und von denen wir manche auch gerne hier umsetzen möchten.


Graz/Schweiz (2014)

Wir durften unser Auslandssemester der Europaklasse im wunderschönen Graz verbringen:-) Anfangs hatten wir so einige Vorurteile, Vergleiche mit Bayern lagen nahe, doch wir wurden schnell eines Besseren belehrt. Wir lernten Graz, die schöne Altstadt, beeindruckende Sehenswürdigkeiten und liebevolle und hilfsbereite Menschen kennen. Eine tolle Zeit die mit vielen Ausflügen, auch in die Umgebung und viel Ruhe und Natur verbunden war. Ob Grazer Kaffeekultur oder Nachtleben, für jeden war etwas dabei. Doch Vorsicht: Wer hier denkt, ein Sprachkurs sei nicht nötig, merkt schnell, der steirische Dialekt ist nicht  zu unterschätzen! Also nehmt doch lieber ein steirisches Wörterbuch zur Hand :) Wir 4 Mädels hatten eine schöne und aufregende Zeit, haben uns schnell eingelebt und viele Erfahrungen im Beruf und für uns persönlich mitgenommen. Gerne haben wir an dem Abenteuer Ausland teilgenommen und sagen DANKE!!

Graz in kurzen Worten:

Klasse Kaffee, Ruhe und Entspanntheit, Grazer Schlossberg, die Altstadt, Straßenbahnen, Kunst und Kultur.

Bussi,bussi  Babaaaa!

Landschaft um Graz
Blick auf Graz