Inhaltlicher Schwerpunkt des Auslandspraktikums:

Das Praktikum hat den vertieften Erwerb interkultureller Kompetenzen für die in- und ausländische Tätigkeit im pädagogischen Arbeitsfeld zum Ziel. Wesentlich ist die bewusste Herausbildung einer wertschätzenden Grundhaltung Kindern und Jugendlichen gegenüber, die in anderen Kulturen aufwachsen. Es besteht die Anforderung, dass die TeilnehmerInnen während ihres Praktikums selbstständig Projekte mit den Kindern oder Jugendlichen ihrer Praxisstelle entwickeln, die sie nach den Bedürfnissen der Kinder orientieren und an den Konzepten der Einrichtungen ausrichten.

Vorbereitung und Begleitung:

Zur Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt nehmen die TeilnehmerInnen ab dem dritten Semester an dem Wahlpflichtkurs “Interkulturelles Lernen” teil, welcher aus SchülerInnen der zwei- und dreijährigen Ausbildung aus unterschiedlichen Klassen eines Jahrganges gebildet wird. Diese Teilnahme ist verpflichtende Voraussetzung für das Auslandspraktikum. Die TeilnehmerInnen bereiten sich zudem durch einen selbst finanzierten Sprachkurs auf das Praktikum vor. Eine inhaltliche Auswertung der Erfahrungen und der Transfer auf die pädagogische Arbeit in Deutschland, findet im fünften Semester im Wahlpflichtunterricht statt.

In den Zielländern stehen Praktikumsplätze in sorgfältig ausgewählten pädagogischen Einrichtungen zur Verfügung. Die SchülerInnen werden in den Einrichtungen qualifiziert begleitet und angeleitet. Unterkünfte werden zum Teil von den Partnern vor Ort organisiert oder müssen mit Hilfe der Lehrkräfte in Hamburg selber gefunden werden. Die Partnereinrichtungen in den Zielländern stehen in regelmäßigem inhaltlichen Austausch mit den TutorInnen (Lehrkräften) der Fachschule. Alle PraktikantInnen werden einmal im Ausland von einem Tutor/einer Tutoin der Fachschule besucht. Der Lernprozess der TeilnehmerInnen wird außerdem durch regelmäßige E-Mailberichte an Hamburger Lehrkräfte unterstützt.